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    bb.aktuell

    14.06.2021

    Der BFH hält die Verlustverrechnungsbeschränkung für Aktienveräußerungsverluste für verfassungswidrig
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    10.06.2021

    Keine Wiedereinsetzung bei fehlerhafter Steuererklärung
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    08.06.2021

    Kein Investitionsabzugsbetrag für den geplanten Erwerb eines GbR-Anteils
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    bb.lexika.steuer

    Freigrenzen

    Bei Überschreitung der Freigrenze kommt es zur Besteuerung des gesamten Betrages. Das heißt, wird die jeweilige Freigrenze auch nur um einen Cent überschritten, unterliegt der gesamte Betrag der Besteuerung und nicht nur der überschießende Teilbetrag. Anders liegt der Sachverhalt bei Freibeträgen, hier muss nur der den Freibetrag übersteigende Betrag versteuert werden.

    Eine Freigrenze wird zum Beispiel bei der Besteuerung von privaten Veräußerungsgeschäften (Spekulationsgeschäften) gewährt. Die Freigrenze beträgt 600,– € pro Jahr. Liegt der steuerpflichtige Veräußerungsgewinn über diesem Betrag, ist der gesamte Gewinn steuerpflichtig.

    Eine Freigrenze gibt es auch bei der Kleinbetragsregelung im Erbschaftsteuer- und Grunderwerbsteuerrecht. So wird von einer Besteuerung abgesehen, wenn der steuerpflichtige Erwerb (Betrag nach Abzug der Freibeträge) bei Erbschaft und Schenkung unter 50,– € beträgt. Bei der Grunderwerbsteuer bleiben Grundstückserwerbe steuerfrei, wenn sie nicht mehr als 2.500,– € betragen.

    Gesetze und Urteile (Quellen)

    § 23 Abs. 3 EStG

    § 22 ErbStG

    § 3 GrEStG