Cookies bei B&B


Zur Personalisierung der vorliegenden Website verwenden wir Cookies. Diese dienen zur Analyse des Nutzerverhaltens und zur Verbesserung der Website. Durch nachfolgende Genehmigung stimmen Sie dem Einsatz zu. Für den Fall, dass Sie der Nutzung funktionaler Cookies nicht zustimmen, ist unsere Seite leider nicht vollständig nutzbar.

Sie können den Zustimmung jederzeit widerrufen. Verzweigen Sie hier auf die Seite bb.datenschutz.




      Google Analytices ist ausgeschaltet !!!


  • Hier geht es zum Impressum.
  • linie
    Bartonitz & Bartonitz
    bb.aktuell [ mehr ]
    bb.lexika [ mehr ]
    bb.profil [ mehr ]
    bb.team [ mehr ]
    bb.karriere [ mehr ]
    bb.download [ mehr ]
    bb.portal [ mehr ]
    linie

    bb.aktuell

    14.06.2021

    Der BFH hält die Verlustverrechnungsbeschränkung für Aktienveräußerungsverluste für verfassungswidrig
    [ mehr ]

    10.06.2021

    Keine Wiedereinsetzung bei fehlerhafter Steuererklärung
    [ mehr ]

    08.06.2021

    Kein Investitionsabzugsbetrag für den geplanten Erwerb eines GbR-Anteils
    [ mehr ]

    bb.lexika.steuer

    Abgeltungsteuer

    Seit 1.1.2009 wurden durch Einführung der Abgeltungsteuer alle Kapitalerträge, die nicht in einem Unternehmen anfallen, mit einem einheitlichen Steuersatz von 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer steuerpflichtig. Bemessungsgrundlage sind die Bruttoerträge, die nur durch den Sparer-Pauschbetrag in Höhe von 801,– €, für Verheiratete in Höhe von 1.602,– € reduziert werden. Ein Werbungskostenabzug ist nicht möglich. Liegt der persönliche Einkommensteuersatz unter 25 %, kann der Steuerpflichtige einen Teil der vom Kreditinstitut an das Finanzamt gezahlten Abgeltungsteuer (Kapitalertragsteuer) beim Finanzamt zurückerhalten, wenn er die Anlage KAP zusammen mit seiner Einkommensteuererklärung abgibt.

    Inländische Schuldner (z.B. Aktiengesellschaften) oder Zahlstellen (z.B. Banken) sind verpflichtet, einen Kapitalertragsteuerabzug vorzunehmen und an die Finanzverwaltung abzuführen. Mit dem Steuerabzug ist die Einkommensteuer des Gläubigers auf seine Kapitaleinkünfte zukünftig grundsätzlich abgegolten und der Steuerpflichtige muss diese nicht mehr in seiner Einkommensteuererklärung angeben.

    Unter die Regelungen der Abgeltungsteuer fallen alle Einkünfte aus dem Kapitalvermögen, insbesondere Zinserträge aus Geldeinlagen bei Kreditinstituten, Kapitalerträge aus Forderungswertpapieren, Dividenden, Erträge aus Investmentfonds oder Termingeschäfte und auch Zertifikatserträge. Weiterhin erfasst die Abgeltungsteuer Gewinne aus privaten Veräußerungsgeschäften insbesondere mit festverzinslichen Wertpapieren, Investmentanteilen und Aktien, nicht jedoch mit Immobilien.

    Mit Einführung der Abgeltungsteuer entfällt die bisherige Spekulationssteuer auf Kapitalerträge, da auch Kursgewinne unter die Abgeltungssteuer fallen. Damit werden Kursgewinne unabhängig von der Haltedauer steuerpflichtig.

    Hinweis:

    Zu Anwendungs- und Zweifelsfragen der gesetzlichen Regelungen zur Abgeltungsteuer nimmt das BMF-Schreiben vom 9.10.2012 Stellung.

    Gesetze und Urteile (Quellen)

    BMF 22.12.2009, IV C 1 - S 2252/08/10004

    BMF 16.11.2010, IV C 1 - S 2252/10/10010

    BMF 09.10.2012, IV C 1 - S 2252/10/10013

    § 32d EStG